Naturschutzbeirat erhebt Einwände gegen Bau auf Sandmagerrasen / Seltene Arten.

Hunde-Allee“ nennen die Bewohner der Darmstädter Heimstättensiedlung das 3,5 Hektar große Brachland zwischen Lincoln-Siedlung und Winkelschneise. Auf dem ehemaligen Schießplatz lassen Hundebesitzer gern ihren Vierbeinern freien Lauf. Viele Siedler wird es daher überraschen, dass der Naturschutzbeirat der Stadt dieses nicht gerade ansehnliche Gelände als „eine der naturschutzfachlich hochkarätigsten Offenlandflächen Darmstadts“ bezeichnet und deshalb einer geplanten Bebauung widerspricht.

Damit zerschlägt sich das Vorhaben von Sportdezernent Rafael Reißer, auf dem Brachland ein neues Sportzentrum zu errichten. Es sollte wegen seiner zentralen Lage von den künftigen Bewohnern der Lincoln-Siedlung, vom angrenzenden SKV Rot-Weiß, von SG Eiche und TG Bessungen genutzt werden. Die Vereine waren bereits aufgefordert worden, ihren Bedarf und sich auf ihre Zusammenarbeit im künftigen Sportpark West einzustellen.

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(Quelle: Frankfurter Rundschau vom 25.07.2016)

Im Rahmen des Schulbausanierungsprogramms hat die Stadt nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit die Sanierung der Sporthalle an der Friedrich Ebert-Schule in der Heimstättensiedlung abgeschlossen.

Am 29. Juni stellte Bürgermeister Rafael Reißer das Ergebnis der Öffentlichkeit vor. Für rund 3.450.000 Euro wurde das Gebäude grundlegend saniert und auch energetisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Das Land Hessen förderte die Baumaßnahme mit 181.000 Euro.

Bürgermeister Rafael Reißer dazu: „Mit der Sanierung der Sporthalle der Friedrich-Ebert- Schule haben wir eine weitere wichtige Maßnahme bei der Verbesserung der schulischen Infrastruktur in Darmstadt abgeschlossen. Das neue Gebäude verbessert nun vor allem den Sportbetrieb der Friedrich- Ebert-Schule, erweitert jedoch auch die räumlichen Möglichkeiten für den Betreuungsbetrieb in der Schule. Mit der Sanierung wurde das Gebäude nun auch barrierefrei ausgebaut und energetisch überholt. Wir freuen uns, dass wir den Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrkräften mit der Sanierung nun ein modernes Gebäude für den Schulbetrieb übergeben können“, erläutert Reißer.

Die Friedrich-Ebert-Schule ist eine dreizügige Grundschule im westlichen Stadtteil Heimstättensiedlung. Sie besteht aus insgesamt fünf Gebäuden auf einem 16.675 Quadratmeter großen Eckgrundstück, das im Osten vom Pulverhäuserweg und im Süden vom Heimstättenweg begrenzt wird. Die Turnhalle mit Nebenräumen und Stadtteilfunktion wurde 1960 errichtet. Im Rahmen der Baumaßnahme wurde das zweigeschossige Turnhallengebäude der Schule durch den vorhandenen Geländeversprung im Obergeschoss fußläufig erschlossen. Dieser dient als Hauptzugang, der nun über eine Rampenanlage barrierefrei zu erreichen ist. Die Turnhalle wurde als Stahlbetonskelettbau mit Ausfachungen teilweise in Mauerwerk, teilweise in Glasbausteinen, errichtet. Nach Teilabbruch, Rückbau der Glasbausteine und aller veralteter Installationen stand im April 2015 die sanierungsfähige Betonkonstruktion als Hülle da. Danach wurde die Betonsanierung durchgeführt und anschließend wurde der „Rohbau“ wiederausgebaut. Die Erneuerung der Technikzentrale im Untergeschoss wurde bereits in den Sommerferien 2014 begonnen und bis zur Heizsaison Herbst 2014 abgeschlossen.

Dem Foyer der Turnhalle sind Aufenthaltsräume zugeordnet,die inzwischen von der Ganztagsbetreuung der Schule genutzt werden. Unabhängig vom Schulbetrieb kann das Foyer dem Stadtteil für kleinere Gruppen zur Verfügung gestellt werden. Der Nebenzugang im Untergeschoss ist nun barrierefrei über den Schulhof zu erreichen, der mit einem Stichweg an den Heimstättenweg angebunden ist. Aus energetischen und funktionalen Gründen wurden die Geräte- und weitere Nebenräume im Untergeschoss nach Norden erweitert. Durch Grundrissänderungen konnte nun eine barrierefreie Umkleide mit Sanitärbereich geschaffen werden. Weitere funktionale Änderungen betreffen die Anzahl der Duschen und Umkleideflächen im Obergeschoss. Diese werden nach heutigen Standards optimiert, sodass sich eine wirtschaftliche Trinkwasser- und Warmwasserversorgung erreichen lässt. Der Raumgewinn kommt dem Betreuungsbereich zugute. Das Gebäude wurde zu einem kompakten Kubus ausgebaut unter Verwendung der bestehenden Konstruktion. Die Warmwasserversorgung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk. Die Beleuchtung besteht aus energiesparenden LED-Lampen. In der Nordfassade wurden die Oberlichterbänder bis auf Brüstungshöhe heruntergesetzt. Die neue 3-Scheiben Verglasung erlaubt nun Sichtverbindung zum benachbarten Sportgelände.

 

(Quelle: BNN vom 08.07.2016)

Der ÖPNV sorgte in den letzten Wochen in der Heimstättensiedlung für Gesprächsstoff. Einzelne Bürgerinnen und Bürger klagten über eine Überfüllung, die der H-Bus zu Stoßzeiten habe. Kritisiert wurde dabei immer wieder, dass HEAG Mobilo auf den starken Zuzug von Bewohnern insbesondere durch die Neubaugebiete in der Heimstättensiedlung nur unzureichend reagiert habe. In einer Pressemeldung an diese Zeitung teilt dies die CDU Heimstätte mit.

Für Unruhe sorgte darüber hinaus eine Meldung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), dass HEAG Mobilo derzeit eine Netzuntersuchung vornehme. Eine in Auftrag gegebene Studie soll demnach eine Taktausdünnung vorschlagen. Auch wenn die Heimstättensiedlung zunächst davon nicht betroffen sein soll, nehmen viele Bürgerinnen und Bürger diese Meldung mit Sorge zur Kenntnis, so die Meldung weiter.

„Darüber hinaus haben uns Eltern angesprochen“, so Martin Westermann, Vorsitzender der CDU Heimstätte, „die neben der Überfüllung auch die langen Fahrtzeiten zu den Darmstädter Schulen kritisieren.“ Diese lägen demnach zwischen 30 und 60 Minuten für die einfache Fahrt vom Ernst-Ludwig-Park aus und seien zu lang. Nach Informationen der CDU Heimstätte wurden zuletzt 2010 Fahrgastzahlen für den H-Bus erhoben. Seitdem haben sich aber die Bevölkerungszahlen in der Heimstätte von rund 7.000 auf 7.500 weiter erhöht. Die CDU Heimstätte plant daher eine Umfrage zum ÖPNV-Angebot bei den Bürgerinnen und Bürgern der Heimstättensiedlung. Die Ergebnisse sollen das Meinungsbild aufzeigen und im Herbst vorgestellt werden.

Darüber hinaus hält die CDU Heimstätte auch eine Verkürzung der Fahrtzeiten des H- Busses zum Luisenplatz für möglich. So könnte die Fahrzeit in Richtung Innenstadt um mindestens drei Minuten verkürzt werden, indem die Fahrtstrecke anstatt durch die Poststraße auf direktem Weg vom Haardtring über die Rheinstraße auf den zentralen Umschlagsplatz am Bahnhof verlaufen würde. So könnte die Attraktivität des H- Busses für Fahrten in die Innenstadt deutlich erhöht werden, so die CDU abschließend.

SPD Heimstättensiedlung: „CDU nicht informiert“ „Nach einer Pressemitteilung im Darmstädter Echo müssen wir mit Erstaunen feststellen, dass der Vorstand der CDU-Heimstättensiedlung offensichtlich nicht auf dem aktuellen Stand in Sachen Erweiterung der H-Bus- Linie ist“, so der erste Vorsitzende der SPD-Heimstättensiedlung, Albert Krzysztofik in einer weiteren Pressemeldung an diese Zeitung.

Bereits im März 2014 hat die SPD-Heimstättensiedlung einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, so Krzysztofik, durch zusätzliche Einsatzwagen die Streckenführung der H-Bus-Linie zu erweitern. Dieser Antrag sei im April 2014 durch die Stadtverordnetenversammlung auch so beschlossen worden. „In der Magistratsvorlage vom 7. April 2015 wurde ein völlig anderes Ergebnis dargestellt, so der zweite Vorsitzende der SPD- Heimstättensiedlung, Wolfgang Galsheimer. „Lediglich eine Fahrt von der Heimstättensiedlung in Richtung Hauptbahnhof wurde als kritisch angesehen und nach Berechnungen der DADINA und HEAG-mobilo entstünden zusätzliche Kosten in Höhe von 61.000 Euro. Außerdem seien Verstärkerfahrten auf der Linie H insbesondere in der Hauptverkehrszeit nur schwer umsetzbar. Wie man zu so einem Ergebnis kommen kann, ist mir völlig unerklärlich, denn die busfahrende Bevölkerung des Stadtteiles sieht dies ganz anders”, wundert sich Wolfgang Galsheimer.

„Die besagte Magistratsvorlage 2015/0139 wurde vom Grün/ Schwarzen Magistrat am 13. Mai 2015 und im Stadtparlament am 25. Juni 2015 mit Mehrheit abgelehnt. Zustimmung gab es lediglich von der SPD und den Linken. Auch die Mandatsträger von der CDU- Heimstättensiedlung haben dieser Ablehnung zugestimmt“, so Albert Krzysztofik. Und dies zeigt, so der SPD-Vorsitzende in der Pressemeldung abschließend, dass die CDU- Heimstättensiedlung nicht über ihre Parlamentsbeschlüsse informiert ist.

 

(Quelle: BNN vom 08.07.2016)

In Anerkennung ihrer Dienste für das Allgemeinwohl hat der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch am 29. Juni im Neuen Rathaus vier Ehrenbriefe des Landes Hessen an Hannelore Montoto, Heidi Schaaf, Karl- Heinrich Schreiber und Udo Zerb, alles Vereinsmitglieder der SG Eiche, übergeben.

„Mit ihrem Einsatz und ihrem Talent bereichern alle vier das Vereinsleben in der Heimstättensiedlung. Für diese Leistungen möchte ich ihnen daher auch im Namen der Wissenschaftsstadt ganz herzlich dan- ken“, erklärte Partsch im Rahmen der feierlichen Übergabe.

Hannelore Montoto ist seit über 28 Jahren als Trainerin in der Montagsgymnastikgruppe der SG Eiche aktiv. Ihr abwechs- lungsreiches und vielseitiges Trainingsangebot bereitet sie akribisch vor und sie erfährt somit eine große Beliebtheit. Dem erweiterten Hauptvorstand der SG Eiche steht sie immer mit Rat und Tat zur Seite. Weiterhin ist Montoto beim Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt e.V. und bei den „Schlammbeißern“ der Woogsfreunden engagiert. Seit dem 5. Dezember 2015 ist sie Ehrenmitglied der SG Eiche.

Heidi Schaaf ist seit 1991 Geschäftsführerin der Tanzsport- und Karnevalsabteilung SG Eiche und Mitglied in diversen Festausschüssen. Sie hält seit rund 40 Jahren ihrem Verein die Treue und koordiniert die Termine innerhalb und außerhalb der Tanzsport- und Karnevalabteilung. Sie stellt Kontakt zu den Künstlern und zu befreundeten Vereinen her und ist das Bindeglied zwischen den Aktiven und dem Abteilungsvorstand.

Karl-Heinrich Schreiber ist seit 1980 Mitglied der SG Eiche. Schreiber hält dem Verein seit 36 Jahren die Treue und ist seit 31 Jahren ehrenamtlich in der Fußballabteilung tätig. Er war aktiver Fußballer in der 1. Mannschaft und später Spieler und Leiter der „Alten Herren“. Schon früh engagierte er sich als Jugendtrainer und konnte einige Mannschaften zur Meisterschaft führen. Sein Steckenpferd war und ist die Jugendarbeit.

Udo Zerb ist seit 1997 Mitglied der SG Eiche. Udo Zerb ist seit mehr als 16 Jahren Vorstands- mitglied in der Tanzsport- und Karnevalsabteilung und vier Jahre Rechner des Hauptvorstandes der SG Eiche. Er hält dem Verein seit über 20 Jahren die Treue und hat zu Beginn seiner Mitgliedschaft direkt das Amt des Schatzmeisters übernommen. Er ist Mitglied im Finanzausschuss und steht hier dem Hauptvorstand mit Rat und Tat zur Seite. Weiterhin unterstützt er den Bauausschuss bei Arbeiten, die die Sporthalle und das Vereinsheim betreffen. Er koordiniert die Elektroarbeiten in der Sporthalle und im Vereinsheim.

(Quelle: BNN vom 08.07.2016)

 

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Friedrich Ebert Schule

Friedrich-Ebert-Schule

 

Demografie

 

Einwohner in der Heimstättensiedlung nach dem Statistischen Kurzbericht 2016 am 31.12.2016 der Stadt Darmstadt

7447

Stadtteilpolizistin:

Polizeioberkommissarin Corina Schneider
Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger
in der Heimstättensiedlung und Bessungen.

Kontakt:

Tel.: 06151/969 3705

Mobil 0172 684 3860