Jeder weiß ein bisschen, aber ganz genau weiß es wohl keiner

Der ÖPNV sorgte in den letzten Wochen in der Heimstättensiedlung für Gesprächsstoff. Einzelne Bürgerinnen und Bürger klagten über eine Überfüllung, die der H-Bus zu Stoßzeiten habe. Kritisiert wurde dabei immer wieder, dass HEAG Mobilo auf den starken Zuzug von Bewohnern insbesondere durch die Neubaugebiete in der Heimstättensiedlung nur unzureichend reagiert habe. In einer Pressemeldung an diese Zeitung teilt dies die CDU Heimstätte mit.

Für Unruhe sorgte darüber hinaus eine Meldung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), dass HEAG Mobilo derzeit eine Netzuntersuchung vornehme. Eine in Auftrag gegebene Studie soll demnach eine Taktausdünnung vorschlagen. Auch wenn die Heimstättensiedlung zunächst davon nicht betroffen sein soll, nehmen viele Bürgerinnen und Bürger diese Meldung mit Sorge zur Kenntnis, so die Meldung weiter.

„Darüber hinaus haben uns Eltern angesprochen“, so Martin Westermann, Vorsitzender der CDU Heimstätte, „die neben der Überfüllung auch die langen Fahrtzeiten zu den Darmstädter Schulen kritisieren.“ Diese lägen demnach zwischen 30 und 60 Minuten für die einfache Fahrt vom Ernst-Ludwig-Park aus und seien zu lang. Nach Informationen der CDU Heimstätte wurden zuletzt 2010 Fahrgastzahlen für den H-Bus erhoben. Seitdem haben sich aber die Bevölkerungszahlen in der Heimstätte von rund 7.000 auf 7.500 weiter erhöht. Die CDU Heimstätte plant daher eine Umfrage zum ÖPNV-Angebot bei den Bürgerinnen und Bürgern der Heimstättensiedlung. Die Ergebnisse sollen das Meinungsbild aufzeigen und im Herbst vorgestellt werden.

Darüber hinaus hält die CDU Heimstätte auch eine Verkürzung der Fahrtzeiten des H- Busses zum Luisenplatz für möglich. So könnte die Fahrzeit in Richtung Innenstadt um mindestens drei Minuten verkürzt werden, indem die Fahrtstrecke anstatt durch die Poststraße auf direktem Weg vom Haardtring über die Rheinstraße auf den zentralen Umschlagsplatz am Bahnhof verlaufen würde. So könnte die Attraktivität des H- Busses für Fahrten in die Innenstadt deutlich erhöht werden, so die CDU abschließend.

SPD Heimstättensiedlung: „CDU nicht informiert“ „Nach einer Pressemitteilung im Darmstädter Echo müssen wir mit Erstaunen feststellen, dass der Vorstand der CDU-Heimstättensiedlung offensichtlich nicht auf dem aktuellen Stand in Sachen Erweiterung der H-Bus- Linie ist“, so der erste Vorsitzende der SPD-Heimstättensiedlung, Albert Krzysztofik in einer weiteren Pressemeldung an diese Zeitung.

Bereits im März 2014 hat die SPD-Heimstättensiedlung einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, so Krzysztofik, durch zusätzliche Einsatzwagen die Streckenführung der H-Bus-Linie zu erweitern. Dieser Antrag sei im April 2014 durch die Stadtverordnetenversammlung auch so beschlossen worden. „In der Magistratsvorlage vom 7. April 2015 wurde ein völlig anderes Ergebnis dargestellt, so der zweite Vorsitzende der SPD- Heimstättensiedlung, Wolfgang Galsheimer. „Lediglich eine Fahrt von der Heimstättensiedlung in Richtung Hauptbahnhof wurde als kritisch angesehen und nach Berechnungen der DADINA und HEAG-mobilo entstünden zusätzliche Kosten in Höhe von 61.000 Euro. Außerdem seien Verstärkerfahrten auf der Linie H insbesondere in der Hauptverkehrszeit nur schwer umsetzbar. Wie man zu so einem Ergebnis kommen kann, ist mir völlig unerklärlich, denn die busfahrende Bevölkerung des Stadtteiles sieht dies ganz anders”, wundert sich Wolfgang Galsheimer.

„Die besagte Magistratsvorlage 2015/0139 wurde vom Grün/ Schwarzen Magistrat am 13. Mai 2015 und im Stadtparlament am 25. Juni 2015 mit Mehrheit abgelehnt. Zustimmung gab es lediglich von der SPD und den Linken. Auch die Mandatsträger von der CDU- Heimstättensiedlung haben dieser Ablehnung zugestimmt“, so Albert Krzysztofik. Und dies zeigt, so der SPD-Vorsitzende in der Pressemeldung abschließend, dass die CDU- Heimstättensiedlung nicht über ihre Parlamentsbeschlüsse informiert ist.

 

(Quelle: BNN vom 08.07.2016)

 

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in der Heimstättensiedlung und Bessungen.

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